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Ausgabe 4/2021


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Info zur Ausgabe 3/2021

Der Herausgeberkreis der ThQ hat mehrheitlich beschlossen, zwei angefragte Beiträge zum Frauenforum des Synodalen Weges für das Heft 3/2021 nicht aufzunehmen, nachdem der eine Beitrag von der Autorin Johanna Rahner zurückgezogen wurde. Sie sieht die gegenwärtige Diskussionslage um Frauen in durch Ordination übertragenen Ämtern als zu verfahren, als dass eine konstruktive theologische Debatte möglich wäre. Die Debatte wird darüber hinaus sehr stark personalisiert. Der Kreis der Herausgeber hat daraufhin auch den zweiten Beitrag, der von Helmut Hoping verfasst werden sollte, abgesagt. Beide Beiträge können in den Augen der Herausgeber als kontroverse Diskussionsbeiträge sinnvoller Weise nur zusammen oder eben gar nicht publiziert werden. Es wurde beschlossen, die Lücke stehen zu lassen und nicht durch Ersatzbeiträge aufzufüllen.


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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2021 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Stephan Winter

Vom 13. bis 16. Mai 2021 hat in Frankfurt am Main der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) stattgefunden – pandemiebedingt „digital und dezentral“, wie auf dem Logo auf der Website eigens vermerkt worden ist. Dieser ÖKT stand unter dem Leitwort „schaut hin (Mk 6,38)“. Damit war der Anspruch verbunden, die Orientierung an den „Zeichen der Zeit“ (Pastorale Konstitution „Über die Kirche in der Welt von heute – Gaudium et Spes“ [GS] 3) als Grundauftrag christlich Glaubender in den Fokus zu rücken: „Mit dem Leitwort wollen wir die Botschaft setzen: ‚Wir schauen nicht weg‘. Wir nehmen die Sorgen und Bedrängnisse der Menschen ernst. Wir tun das in der Gewissheit, dass Gott nicht wegschaut“, so der katholische ÖKT-Präsident Thomas Sternberg in seinen Ausführungen zum Leitwort, die auf der ÖKT-Website dokumentiert sind; dort finden sich auch die folgenden Zitate. Demnach war mit dem Leitwort ausdrücklich intendiert, gemeinsam nach möglichen Handlungsoptionen zu suchen: „Die Botschaft des ‚schaut hin‘ beschränkt sich nicht auf das bloße Hinsehen, sondern fordert zum Perspektivwechsel und zum aktiven Handeln auf.“

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Leseprobe 1

Friederike Nüssel

„Gemeinsam am Tisch des Herrn“?
Überlegungen zur Bedeutung von Theologie in polyzentrischen ökumenischen Prozesse

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragUnter den vielfältigen Formen der Begegnung in der ökumenischen Bewegung ist der Ökumenische Kirchentag zu einem wichtigen Ereignis des konfessionellen Miteinanders in Deutschland geworden. Obwohl er für alle Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in Deutschland und auch für auswärtige Besucher und Gemeinden gedacht ist, bietet er doch vor allem den beiden zahlenmäßig größten Kirchen in Deutschland, der römisch-katholischen Kirche und den evangelischen Landeskirchen, eine wichtige Plattform für Begegnung und Dialoge und ist damit eines der vielen regionalen Zentren der globalen ökumenischen Bewegung geworden. Schon auf dem ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 war die Frage nach der Möglichkeit von Abendmahls- bzw. Eucharistiegemeinschaft ein brennendes Thema. Das ist kennzeichnend für die ökumenische Situation in Deutschland, von wo die reformatorische Bewegung des 16. Jahrhunderts ihren Ausgang nahm, und die die Territorien des Heiligen Römischen Reiches zutiefst geprägt hat. Entsprechend sprossen hier – insbesondere nach den Erfahrungen der beiden Weltkriege – die ökumenischen Bemühungen, was sich auf der Laienebene z. B. in der Una-Sancta-Bewegung, auf der Ebene der Theologie in der Gründung des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) 19461 und in der Etablierung Ökumenischer Universitätsinstitute gezeigt hat.

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Leseprobe 2

Magnus Striet

Nicht anders zu erwarten: Römisches Echo auf Gemeinsam am Tisch des Herrn

Es war zu erwarten, dass es unmittelbar nach der Veröffentlichung des Votums „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ (GTH) des seit Jahrzehnten um Annäherung und konsensuelle Verständigung bemühten Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) zu Diskussionen kommen würde. Jedenfalls auf der Ebene der Fachtheologie. Und ebenso war vorhersehbar, dass es römischerseits zu einer Reaktion kommen würde. Mich hat dies nicht überrascht. Gleichzeitig hat Volker Leppin als evangelischer wissenschaftlicher Leiter des ÖAK in einem Interview auf die großartige ökumenische Gemeinschaft hingewiesen, wie sie in vielen deutschen Gemeinden längst Realität geworden sei. Ob deshalb gleichzeitig tatsächlich noch von einer „Not“ zu sprechen ist, die in „evangelischen und katholischen Gemeinden dauerhaft gegenwärtig“ sei – schließlich ist ja der Dissens in der Eucharistie- beziehungsweise in der Abendmahlsfrage katholischerseits bis heute nicht aufgehoben – bedürfte einer empirischen Überprüfung. Es könnte auch sein, dass eine gegenseitige Akzeptanz längst mehr oder weniger Usus ist und kaum noch jemand „Not“ empfindet, wenn es um die Frage geht, ob sie/er sich eingeladen fühlt oder nicht.

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Leseprobe 3
David Heith-Stade
Together at the Lord’s Table: An Eastern Orthodox Perspective

The statement Together at the Lord’s Table (2020), by the Ecumenical Study Group of Protestant and Catholic Theologians in Germany, is a bold and thought-provoking document. Its conclusion is, that the Roman Catholic Church and the mainline German Protestant Churches (especially the Lutheran Churches) have achieved a sufficient differentiated consensus concerning the Eucharist as well as apostolic succession and ordained ministry that justifies in light of the pastoral problem of interdenominational marriages and ecumenical aspirations a mutual participation of the Eucharist (i.e., intercommunion). In this essay, I will try to give an Eastern Orthodox perspective on these issues.

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