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Unsere Autoren

Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen
Unsere aktuelle Ausgabe 2/2017 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Franz-Josef Bormann

Die fünf Beiträge des zweiten Heftes dieses Jahrgangs führen in unterschiedliche Bereiche und methodische Ansätze theologischer Reflexionsarbeit. Der am Department of Near Eastern Studies der Universität Leiden lehrende Sprachwissenschaftler Holger Gzella rekonstruiert in seinem Beitrag nicht nur die facettenreiche Geschichte der aramäischen Sprach- und Literaturentwicklung vom 9. vor- bis zum 4. nachchristlichen Jahrhundert, sondern legt mit Blick auf die folgenreiche Aufnahme des aramäischen Daniel-Buches in den biblischen Kanon auch engagiert dar, warum sich Bibelwissenschaftler und Judaisten gründlich mit der Philologie des älteren Aramäisch beschäftigen sollten.
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Leseprobe 1
Holger Gzella
Von der Kanzlei- zur Kultursprache
Die Anfänge der aramäischen Weltliteratur

1. Das Problem der älteren aramäischen Literatur

In größerem Umfang wird aramäisches Schrifttum, das den Bedürfnissen des Alltags wie Recht, Verwaltung und brieflichen Anweisungen enthoben ist und somit in einem traditionellen Sinne als Literatur gelten kann, erst in der Spätantike greifbar. Etwa im vierten Jahrhundert n. Chr. konsolidierten sich die religiösen Überlieferungen verschiedener Glaubensgemeinschaften im oströmischen und im sassanidischen Reich als umfangreiche Textkorpora, die in den jeweiligen Gruppen bis heute als maßgeblich gelten: die der Juden und Christen hüben wie drüben; in Palästina auch die der seit hellenistischer Zeit vom Judentum abgespaltenen Samaritaner und in Babylonien die der Mandäer, Anhänger einer – vereinfachend gesagt – gnostischen Erlösungslehre. Doch selbst diese neu entstandenen west- und ostaramäischen Traditionsliteraturen sind vorwiegend einmal auslegungstechnischer oder enzyklopädischer Art und enthalten hauptsächlich in Schrift geronnenes Fachwissen, zum anderen für den Gebrauch in der Liturgie bestimmt. Teile davon, wie besonders die syrische religiöse Dichtung, durch Ephräm (ca. 306–373 n. Chr.) zu einem später kaum mehr erreichten Ausdrucksreichtum geführt, bezeugen allerdings einen übergreifenden künstlerischen Willen. Sie genügen damit durchaus Kriterien, die regelmäßig zur Abgrenzung von Literatur und Sachtexten bemüht werden, etwa stilistische Vorbildlichkeit, interpretatorische Offenheit und ästhetischer Eigenwert.
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Leseprobe 2

Aurica Nutt

Das „Leib Christi“-Verständnis Hans Urs von Balthasars
Eine geschlechtersensible Analyse seiner Christologie und Ekklesiologie

Hans Urs von Balthasar gilt als einer der bedeutendsten katholischen Theologen des 20. Jahrhunderts, denn sein einflussreiches, umfangreiches Werk stellt eine sprachgewaltige und bezüglich der Tradition kenntnisreiche Reformulierung des christlichen Erlösungsdramas dar. Dabei weist seine Theologie klare Positionen in Bezug auf Geschlecht und Leiblichkeit auf, deren Analyse zu verblüffenden Ergebnissen führt. Zum einen wird durch die Frage nach dem Leib Christi deutlich, dass Balthasar eine eigene Leibtheologie entworfen hat, deren Potenzial für eine christliche Leibtheologie, aber auch deren deutliche Grenzen es aufzuzeigen gilt. So wird dem menschlichen Leib eine herausragende Rolle im Erlösungsdrama zugesprochen, die jedoch kritisch zu analysieren ist.1 Denn dieser Leibtheologie Balthasars ist eine Komplementarität der Geschlechter zutiefst inhärent, die zahlreiche Probleme aufweist, weil Balthasar die Leib Christi-Metapher durch die starke Betonung der Unterschiede und Asymmetrien zwischen „weiblichem“ und „männlichem“ Verhalten in hohem Maße geschlechtertheologisch konnotiert.2
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Leseprobe 3
Franz-Josef Bormann
Durchbruch oder Pyrrhussieg?
Die Erklärung der DBK zum postsynodalen Schreiben Amoris laetitia

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragAngesichts der lebhaften Kontroversen um das postsynodale Schreiben Amoris laetitia ist es zu begrüßen, dass der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz am 23. Januar 2017 ein Wort der deutschen Bischöfe verabschiedet hat, das den Versuch unternimmt, die wichtigsten Konsequenzen aus dem im Herbst 2013 begonnenen und im März 2016 formell zum Abschluss gebrachten gesamtkirchlichen Reflexionsprozess über Ehe und Familie für die deutsche Kirche zu formulieren1.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei zunächst drei wichtige Aussagen im einleitenden Textteil, die die generelle Stoßrichtung der folgenden Reflexionen bestimmen. Der erste Hinweis betrifft die enorme kirchliche und gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Ehe und Familie. In diesem Sinne bezeichnen die Bischöfe die christliche Ehe nicht nur als „ein Stück gelebte Kirche“2 bzw. als „Hauskirche“3, sondern weisen zu Recht auch darauf hin, dass alle, „die tagtäglich partnerschaftliche Treue, elterliche Liebe, Fürsorge und Erziehung, Solidarität zwischen den Generationen und aufrechte Beziehungen in ihrem familiären Umfeld leben, […] einen unendlich wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, vor allem aber füreinander“4 leisten.
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